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Was macht uns eigentlich dumm?

Eine ziemlich tiefgehende Frage. Erfahrungen und Lernprozesse jedenfalls tragen zur Verdummumg nicht bei. Und dann denkt man auch immer, die Anderen seien dumm. Aber wo fängt denn die Dummheit an?
In der Schule rezipiert man fortwährend Bildung in Form von Texten, die man gleich wieder vergisst, in Form gesellschaftspolitischer Lehren, deren Basis man nicht versteht und in Form extrakomplizierter Formeln, die man kaum braucht.
Was ist da wichtig? Was macht uns klug?
Fisch gibt es als Stäbchen und Kartoffeln im Supermarkt. Sind wir dumm ?

Dieser Frage widmen sich die moderne Biochemie, die Informatik, die Genetik, die Molekularbiologie und die Mikrobiologie. Die Erkenntnisse dieser und anderer Wissenschaftssektionen fließen in der Biotechnologie ineinander. Und bezogen auf die Ausgangsfrage haben die Erkenntnisse der Biotechnologie grandiose Ergebnisse generiert: Biosensorik, DNA-Analyse, Ethanol-Kraftstoff, Gentherapie, Therapeutisches Klonen,
Stammzellentherapie…..
Der Weg der Erkenntnis ist für das menschliche Gehirn unendlich und er geht strikt geradeaus.
Geht man ihn, wird man immer ein bisschen schlauer.

Was bringt uns ab von diesem Weg?

Alkohol, Drogen, Faulenzen? Passives Konsumieren, Arbeit delegieren?
Und was versteht man unter dumm? Für die Abnahme des geistigen Leistungsvermögens gibt es unterschiedliche Anlässe. Alles beruht auf den biologischen, physischen und physikalischen Aktionen zwischen den Zellen des Gehirns. Das sind neuronale Muster.

Neuronale Muster entstehen zu einem großen Teil während des grandiosen Entwicklungsprozesses im Gehirn von Kindern und Jugendlichen. Dieser Entwicklungsprozess verlangsamt sich im Verlauf der Existenz, vollendet sich aber nie, solange das Gehirn lebt.
Denn: Man lernt nie aus.
Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die die fortwährende Neuposition neuronaler Muster im Gehirn belegen. Damit wird die Millieuabhängigkeit von "Intelligenz oder Dummheit" unterlegt.
Denn: Die Umwelt formt den Menschen.
Alles annehmen und auswendig lernen, das ständige Nicken mit dem Kopf und das Konsumieren der schönen heilen Welt allein führen wohl zur Abnahme der Schlauheit. Das Erkennen von Zusammenhängen und Absichten, das Durchschauen von Prozessen und das kritische Hinterfragen sind wichtig.
Alkohol, Drogen aber auch die Ernährung oder körperliche Aktivitäten wirken biochemisch selbstverständlich auf die geistige Potenz.
Wichtig aber ist das ständige Nachfragen, wenn man etwas nicht versteht, glaubt oder begriffen hat.
Denn: Denken hilft!

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